Medeks Wein, natürlich

Wir mögen Wein, in dem noch Bewegung ist, deshalb filtrieren wir ihn nicht. So bleibt mehr im Glas, im Duft wie im Geschmack. Unsere Weine vergären spontan mit den Hefen, die aus dem Weinberg mitkommen. Genau darum liegen die Sorten hier geschmacklich weit auseinander.

Wir stoppen die Gärung nicht. Wir lesen die Trauben sehr reif, der Alkohol steigt also schnell; die Hefen hören auf, bevor der Wein durchgegoren ist, und was an Zucker übrig bleibt, bleibt im Wein. Danach ziehen wir ihn von der groben Hefe ab, damit er nicht wieder angärt. Neben trockenen Weinen finden Sie bei uns deshalb auch halbtrockene und solche mit etwas Restsüße, jedes Jahr etwas anders.

Eine Flasche Riesling 2025 in der Hand, zwischen den Rebblättern im Weinberg
Ryzlink rýnský 2025 (Riesling): Die Hefen haben von selbst aufgehört zu gären und 21 g Zucker pro Liter übrig gelassen. Deshalb ist der Wein lieblich.

Wir schwefeln sehr wenig und füllen direkt von der Feinhefe ab, ohne Filtration und ohne weitere Konservierung. In so einem Wein tut sich auch in der Flasche noch etwas: er kann ein wenig Depot bilden, er verändert sich über die Monate, und er zeigt sich jung am besten, statt lange zu lagern.

Ist ein Wein aus, kommt er nicht wieder, denn der nächste Jahrgang ist nie derselbe Wein.

Was in der Flasche ist

Trauben

Schwefeldioxid

Von unserem Wein gibt es wenig, und er ist schnell weg. Fürs Familienarchiv zweigen wir jedes Jahr gerade noch ein paar Flaschen ab. Den Wein können Sie bei uns abholen, oder wir schicken ihn Ihnen nach Hause.

Bei Google geben uns die Leute 4,9 von 5 Sternen. Herausfinden lässt sich das nur auf eine Art: vorbeikommen und probieren, am besten unten im Keller.

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